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EFRE project Listen!

Holistic health with soundscapes

Die Bedeutung von Tönen, Klängen - der Musik ist seit Jahrtausenden für den Menschen in allen Lebenslagen evident. Musik wirkt Stress abbauend, fördert besseren Umgang mit Schmerz, hilft Gefühle ausdrücken und Gedächtnisleistungen zu erhalten. Musik fördert Kommunikation und dient heute nachweislich zur Unterstützung bei physiologischer Rehabilitation.

Das Ziel des Projektes ist die Verbindung von Gesundheit und Musik, sowohl Prophylaxe und Therapie (Heilung) durch Musik als auch Gesundheitsangebote für Musiker mit spezifischen Krankheitsbildern. In diesem Zusammenhang wird ein touristisches Marketingkonzept entwickelt, das klassische Zivilisationskrankheiten und die Gesunderhaltung der sogenannten "Best-Ager" in den Focus stellt.

Gesundheit, Natur und Kultur sind die primären Kernkompetenzen unserer hiesigen touristischen Region. Im Gesundheitssektor haben sich Organisationen und Initiativen zusammengefunden, die ihre hohe Sachkompetenz im Bereich Musik nachhaltig in die existierende Dienstleistungskette "Heilgarten Deutschland in der Gesundheitsregion Teutoburger Wald" integrieren. Im Musiksegment verfügt OWL über weltweit führende Organisationen (die Hochschule für Musik Detmold, das ihr zugeordnetete "Erich-Thienhaus-Institut" für Tonmeister und das "Zentrum für Musikergesundheit"). Hier bestehen heute internationale und regionale Netzwerke, die den Inhalt der entstehenden touristischen Gesundheitsbausteine musiktherapeutisch und -physiologisch begleiten. Mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld ist eine in Deutschland einzigartige, im Public Health Bereich meinungsbildende Forschungseinrichtung eingebunden, ebenso wie das Institut für Begabungsforschung für Musik der Universität Paderborn und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe im Bereich der „Klangräume“.

 

Als Schwerpunktbereiche werden in diesem Projekt entwickelt:

  1. Musikergesundheit
  2. Therapien mittels Musik
  3. Klangräume

 

Das Erich-Thienhaus-Institut war vor allem an dem dritten Bereich "Klangräume" beteiligt. Hier fand eine Kooperation mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe statt:

Klangräume

Wie klingen Räume? Wie können wir uns auf Töne/Geräusche konzentrieren, wie sollten wir sie wahrnehmen und wie müssen sie wirken, um für uns gesundheitsförderlich zu wirken? Hier geht es um neu zu errichtende, bestimmende, gestaltende Klangräume, in und mit denen prophylaktische und therapierende gesundheitsfördernde Wirkungen erzielt werden können. Welche Klangräume wie entwickelt und errichtet werden, hängt von der Qualität des Potenzials, der regionalen Kompetenz und dem Bezug zum Gesamtprojekt ab. Eine mögliche Implementierung von Klangräumen wurde in der Bachelorarbeit von Anne Rotter entwickelt. Hier findet sich ein Exposé.

Klangraum OWL

Das Projekt Klangraum OWL widmet sich der Steigerung der touristischen Attraktivität der sich in dieser Region befindenen Kurorte.

Diese verfügen gewöhnlich über Kurparks mit dazugehörigen Konzertmuscheln, die bisher der passiven Rezeption von musikalischen Darbietungen vorbehalten bleiben und mit dieser Funktion hinter den Anforderungen des mordernen Tourismus zurück bleiben.

"Klangraum" will die klassische Konzertmuschel wiederbeleben und aufwerten, indem es sie zu Orten vollkommen neuer Hörerlebnisse transformiert. Sie soll jetzt nicht mehr nur als Klangverstärker dienen, sonder zur Bühne für Audio-Screen-Shots unterschiedlichster Klangräume werden.

Um diesen neuen klangkünstlerischen Anforderungen gerecht werden zu können, muss die Gesamtanlage der Konzertmuschel nicht nur technisch, sondern auch räumlich-plastisch aufgewertet werden. Dazu dient eine architektonische Gestaltinszenierung, die temporär in Abhängigkeit von terminlich gebundenen Aufführungen eingesetzt werden kann.

Für den Besucher wird die Konzertmuschel wieder zu einem attraktiven Anlaufpunkt, da er jetzt nicht länger nur passiver Konsument der Darbietung bleibt, sondern durch die Art der Installation zu einem aktiven, geradezu unverzichtbaren Bestandteil der Aufführung wird.

 

Personen - ZUHÖREN. Ganzheitliche Gesundheit durch Tonwelten - Klangräume

Projektleitung | Dr. Klaus Schafmeister, Kreis Lippe
Inhaltliche Projektorganisation | Claudia Ruthe, Karen Zereike, Kreis Lippe
Inhaltliche Projektmitarbeit, Gesundheit
| Prof. Dr. med. Maria Schuppert, HfM
Inhaltliche Projektmitarbeit, Klangräume | Prof. Dr.-Ing. Malte Kob, ETI
Inhaltliche Projektmitarbeit, Klangräume
| Prof. Ernst Thevis, HS OWL
Inhaltliche Projektmitarbeit, Tourismus
| Prof. Dr. Joachim Thalmann, HfM
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