Abgeschlossene Projekte
Hier erhalten Sie eine Übersicht über bereits abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte am ETI
| Art des Projekts | Titel des Projekts | Downloads | Projektpartner |
| Kooperationsprojekt | IMPACT 2 - Empirische und experimentelle Erhebung der Wirkung von visuellen Faktoren auf die akustische Wahrnehmung des Menschen |
Projekt bei der HS OWL |
Martin Ludwig Hofmann, Ulrich Nether, HS OWL; Manfred Pilgramm; Malte Heins, Malte Kob, ETI/ HfM Detmold |
| Kooperationsprojekt | Prospektive Studie mittels Hochtonaudiometrie: Ein Vergleich
zwischen Musikern unterschiedlicher Professionalisierung und
Nichtmusikern | mehr... Fortsetzung geplant |
PDF |
Malte Kob, M. Otten, ETI/ HfM Detmold; Frederike Peßler, Tonmeisterin; Manfred Pilgramm, HNO-Arzt; Maria Schuppert, Zentrum für Musikergesundheit HfM Detmold |
| Kooperationsprojekt | Der Einfluss eines Singstimmseminars auf die Sing- und Sprechstimme von Lehramtsstudentinnen der Primarstufe |
PDF |
Cornelia Eckers, RWTH Aachen; Stephanie Forge und Heiner Gembris, Universität Paderborn; Malte Kob, ETI/HfM Detmold |
| Kooperationsprojekt | Untersuchung der Absorptionseigenschaften geschichteter Absorber | mehr... | - |
Christoph Pröls, Uta Pottgießer, HS OWL; Silence Solutions, Köln; Mario Otten, Malte Kob, ETI/HfM Detmold |
| ETI-Projekt | Lautsprecherbau | mehr... | - |
Thomas Görne, ETI-Studenten |
Hochtonaudiometrie
Prospektive Studie mittels Hochtonaudiometrie: Ein Vergleich zwischen Musikern unterschiedlicher Professionalisierung und Nichtmusikern
"Das professionelle Musizieren erfordert eine überdurchschnittliche auditive Wahrnehmung und Diskrimination. Es ist zu vermuten, dass für Berufsmusiker auch das Hören im erweiterten Hochtonbereich essentiell ist. Bei routinemäßig angewandten audiologischen Messungen werden jedoch lediglich Frequenzen bis 8 kHz erfasst. Bislang liegen keine systematischen musikerspezifischen Studien zur durchschnittlichen Höhrleistung im erweiterten Hochtonbereich und zu deren Relevanz vor.
Orchestermusiker sind - je nach Instrumentengrupe, Sitzposition und Repertoire - Dauerschallpegeln ausgesetzt, welche die unteren und oberen Auslösewerte übersteigen (80 bzw. 85 dB (A)). [...]
Doch stellt die Lärmschwerhörigkeit die häufoigste anerkannte Berufskrankheit bei Musikern dar, weshalb erhöhter Forschungsbedarf hinsichtlich physiologischer Mechanismen besteht und der Hörschutz für Musiker weiterer Optimierung bedarf. Altersbedingte Hörminderungen scheinen nach einer ersten vergleichenden Studie von Henoch & Chesky bei Musikern in geringerem Ausmaß aufzutreten als bei Nichtmusikern, was als Folge einer feineren zerntralnervösen Hörsensibilität der Musiker interpretiert wurde.
[...]
Ziel der Studie ist zunächst eine Evalutation der Hochtonaudiometrie mit der Frage, ob diese eine sinnvolle, reliable Messmethode bei Musikern darstellt, ob sie zusätzliche Erkenntnisse gegenüber der herkömmlichen Audiometrie bis 8 kHz liefert und ob sich deren Verlauf auch im Hochtonbereich fortsetzt. Hierzu sollte die individuelle Hörfähigkeit von Musikern und Nichtmusikern bis 16 kHz erfasst werden. Weiterhin sollten gruppen- und altersspezifische Charakteristika bei Musikern unterschiedlicher musikalischer Professionalisierung und im Normkollektiv untersucht werden."
Auszug aus dem Paper | PDF:
M. Kob, M. Schuppert, M. Otten, F. Peßler, M. Pilgramm: "Prospektive Studie mittels Hochtonaudiometrie: Ein Vergleich zwischen Musikern unterschiedlicher Professionalisierung und Nichtmusikern", DAGA 2011 in Düsseldorf
Untersuchung der Absorptionseigenschaften geschichteter Absorber
Dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Erich-Thienhaus-Institut, der Innenarchitektur an der HS-OWL und der Firma SilenceSolutions aus Köln befasst sich mit der Analyse und Optimierung von Absorbern, die aus mehreren Schichten aufgebaut sind, um den Platzbedarf für die Absorption tiefer Frequenzen zu verringern.
Am ETI wurden im Rahmen des Projekts 2010 und 2011 Messungen in den beiden Kundtschen Rohren sowie im Hallraum durchgeführt. Für die Messungen kam u.a. das Mess-System "Monkey Forest" sowie die Matlab-Toolbox des Instituts für Technische Akustik (ITA) der RWTH Aachen zum Einsatz. Vom ETI waren Dipl.-Ing. Mario Otten und Prof. Dr.-Ing. Malte Kob an dem Projekt beteiligt.
Lautsprecherbau
Kurzbeschreibung:
Unter der Leitung von Prof. Thomas Görne sollte ein studiotauglicher Lautsprecher entwickelt werden, dessen grundlegende Parameter und Komponeneten soweit möglich durch Hörtests mit Tonmeisterstudierenden und Professoren ermittelt werden sollten. Das Projekt startete im WS 2005 und überspannte schließlich mehrere Jahre. Einzige Voraussetzung war die geschlossene Bauweise, wenn möglich mit koaxialer Anordnung der Treiber. Die ersten Hörtests fanden zur Auswahl des Tieftöners statt, hier wurden Chassis verschiedener Hersteller in eine große offene Schallwand eingebaut und subjektiv bewertet. Die folgende Bilderreihe dokumentiert eine Auswahl der gebauten Gehäuse, die teilweise in der Regel zweifach für Stereo-Hörvergleiche gebaut wurden. Die Hochtöneraufhängung ist meistens nur provisorisch, da die getesteten Parameter des Gehäusedesigns eine zu vernachlässigende Auswirkung auf die Hochtonwiedergabe hatten. Der Anschluss erfolgte jeweils getrennt mit einer digital simulierten Frequenzweiche und Bi-Amping.
(R. Boes)
Hier ein paar Eindrücke vom Lautsprecherbauprojekt:
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| Sehr frühes Testgehäuse aus 7mm Pressspan, hohe Vibrationsverluste im Bassbereich |
Nachbau Pressspangehäuses mit 25mm MDF (identisches Volumen) und abgeschrägten Kanten der Schallwand, um Kantenreflexionen zu vermeiden. | Testgehäuse mit "Schnellzugriff" auf das Dämmmaterial und für den Einsatz verschiedener Schallwände. |
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| Alternativer Ansatz mit Bassreflexbauweise, abnehmbarer Schallwand (Einschlagmuttern + Türdichtung) und flexibler Rohrlänge | Flexibles Volumen durch Stempeltechnik einstellbar. | Neue Dimensionierung für Schallwandseitenlängen mit "goldenem Schnitt", Volumen konstant. |
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| Frühes Testgehäuse aus 7mm Pressspan in TML-Bauweise |
Koaxialbauweise 2.0 mit signalführenden Stahlseilen. | Prototyp für die Gehäusefertigung der Kleinserie vom Schreiner |
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| Serienmodell mit gerundeten Schallwandkanten und Hochtönerhalterung aus zwei signalführenden Kupferbügeln. | Serienmodell mit geinkelten Schallwandkanten | Fertigung der Kupferbügel durch Schlosserwerkstatt |
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| Serienmodell der Frequenzweiche mit handselektierten Bauteilen und Silberdrahtleitern auf Holzbrettchen, Schwingungsdämfung durch Heisskleber | ||














