Erster Platz beim Playground Wettbewerb
Wie können klassische Musik und neue Konzertformen miteinander verbunden werden, um auch Menschen anzusprechen, die bisher wenig Berührungspunkte mit Konzertmusik hatten? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Studierenden des Erich-Thienhaus-Instituts Andres Felipe Corredor Bernal und Sagar Bhandari (beide Master Music Acoustics) gemeinsam mit den Studierenden Miriam Hutterer und Yifan Wang im Rahmen des Playground Wettbewerbs der Hochschule für Musik Detmold. Das interdisziplinäre Team konnte mit seinem Konzept den ersten Preis des Wettbewerbs gewinnen.
Der Playground Wettbewerb widmet sich der Entwicklung neuer Konzertformate und richtet sich insbesondere an Konzepte, die klassische Konzertformen erweitern und neue Zielgruppen erreichen möchten. Das Gewinnerprojekt verband dabei die Interpretation bestehender Werke von Sergei Prokofjew und Johannes Brahms mit schauspielerischen und pantomimischen Elementen. Durch diese Verbindung entstand ein neues Aufführungskonzept, das musikalische Tradition mit einer innovativen Bühnenpräsentation verknüpft.
Bei der Entwicklung des Konzepts wurden Miriam Hutterer und Yifan Wang von Christian Kleinert gecoacht. Einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung leisteten die beiden ETI-Studierenden Andres Felipe Corredor Bernal und Sagar Bhandari. Als Klangregisseure entwickelten und realisierten sie live erzeugte Klangeffekte, die unmittelbar in die Aufführung integriert wurden und das Zusammenspiel von Musik, Szene und Klanggestaltung erweiterten.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten durch die Verbindung unterschiedlicher künstlerischer und technischer Perspektiven entstehen können. Die Studierenden des ETI brachten dabei ihre Kompetenzen in Klanggestaltung und Audiotechnik ein und wurden zu aktiven Mitgestaltern eines neuen Konzertformats.
Das Erich-Thienhaus-Institut gratuliert allen Beteiligten herzlich zu diesem besonderen Erfolg!
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